Kiefergelenkstherapie

Die Kiefergelenke bestehen wie andere Gelenke des menschlichen Körpers, aus knöchernen Anteilen, Muskeln, Sehnen, einer Gelenkkapsel und einer Knorpelscheibe - dem Diskus.

Durch seine anatomische Form als Doppelgelenk ist es das am kompliziertesten aufgebaute und am häufigsten gebrauchte Gelenk des menschlichen Körpers (Kauen, Sprechen, Schlucken). Somit ist es nicht verwunderlich, dass es auch am häufigsten von funktionellen Störungen betroffen ist.

Fehlfunktionen der Kiefergelenke können auch die Halswirbelsäule und die Nacken- und Schultermuskulatur negativ beeinflussen.


Diagnostik

Die häufigsten Kiefergelenkserkrankungen sind Diskusverlagerung, Arthrose und Kapselentzündung. Durch eine genaue Untersuchung kann der Grad und die Schwere der Kiefergelenkserkrankung diagnostiziert werden. Bei schweren Allgemeinerkrankungen, wie z. B. Rheuma oder Arthritis wird eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den entsprechenden Ärzten notwendig. 


Therapie

Kiefergelenkserkrankungen können sehr vielschichtig sein. Eine Überbelastung der Kiefergelenke kann schon durch Knirschen und Pressen der Zähne aufeinander verursacht werden.

Als erste Maßnahme ist häufig eine Entlastung der Kiefergelenke durch Schienentherapie sinnvoll. Als begleitende Maßnahme kann Physiotherapie den Heilungsprozess unterstützen und beschleunigen.

Kiefergelenkserkrankungen,die durch Fehlbelastungen bei Zahn- und Kieferfehlstellung entstanden sind, können durch kieferorthopädische Maßnahmen behandelt werden. 


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